Kunden und Umwelt profitieren von energieeffizienter Lackieranlage

Die Lackieranlage von Löfs Ab Oy verfügt über die modernste Technologie. Ihre Energieeffizienz und qualitativ hochwertigen Produkte stellen einen echten Wettbewerbsvorteil dar. Die Zusammenarbeit mit Teknos – Wegbereiter neuer Oberflächenbeschichtungstechnologien – ergänzt nahtlos die Werte und Ziele des Unternehmens.

Die Gemeinde Larsmo, zwischen Jakobstad und Kokkola im westlichen Finnland, besteht aus 365 Inseln und Schären. Die Einwohner von Larsmo sind bekannt dafür zu sagen, dass sie für jeden Tag eine eigene Insel haben. Diese lebhafte Gemeinde wird von 5.000 Einwohnern bewohnt, wovon eine große Anzahl Kleinunternehmer, Bootsbauer und Handwerker sind.

Das Familienunternehmen Löfs Ab Oy befindet sich auf der Insel Vikarholmen. Es hat sich auf die Oberflächenbehandlung für die Metall- und Maschinenindustrie spezialisiert. Seine moderne Fertigungstechnologie und das schnelle Wachstum sind wirklich beeindruckend. Mikael Löfs gründete 1989 den Betrieb mit einer Lackierwerkstatt für Fassaden. Die industrielle Lackiererrei wurde 1991 gegründet. In der zweiten Jahreshälfte von 2008 stieg Löfs in das Pulverbeschichtungsgeschäft ein. Seitdem hat das Unternehmen seinen Umsatz fast vervierfacht. Im Jahr 2013 übernahm Mikael Löfs' Sohn Tommy die Unternehmensführung.

„Das Geheimnis des Unternehmenswachstums sind harte Arbeit und der Wunsch, die Dienstleistungen des Unternehmens weiterzuentwickeln. Und wir halten unsere Versprechen”, erzählt Tommy Löfs, CEO. „Für uns ist es zudem entscheidend, die neueste Technologie zu nutzen. Wir könnten es uns nicht leisten, mit veralteter Ausstattung zu arbeiten”, fügt er hinzu.

Neueste Technologie für Pulverbeschichtungen

Komplett lösemittelfreie INFRALIT Pulverbeschichtungen ermöglichen ein umweltfreundliches Beschichtungsverfahren. Umweltschutz zählt unter anderem zu den wichtigsten Werten von Löfs.

Die umweltfreundliche Vorbehandlung auf Oxsilan-Technologie sorgt für Korrosionsschutz für pulverbeschichtete Objekte sowie gute Lackhaftung. Zwei separate Lackieranlagen sorgen für flexible Fertigung und erhöhte Zuverlässigkeit. Die Wagner Pulverbeschichtungs- und Oberflächenbehandlungsanlagen wurden von Ideal-Line bereitgestellt.

Aus den Fertigungsprozessen wird ausreichend Abwärme zurückgewonnen, um die gesamte Lackierwerkstatt mit einer Fläche von 5.000 Quadratmetern sowie die Büroräumlichkeiten zu beheizen. Die Pulverlbeschichtungsanlage verfügt über die modernste Technologie. Ihre Energieeffizienz und qualitativ hochwertigen Produkte stellen einen echten Wettbewerbsvorteil dar. Dies sind klare Vorteile für sowohl Kunden als auch die Umwelt.

Die Zusammenarbeit mit Teknos läuft wie am Schnürchen. „Es ist ein gutes Gefühl, einen eigenen Teknos Ansprechpartner zu haben, der sich um Angelegenheiten innerhalb des Unternehmens in unserem Auftrag kümmern kann. Wenn ein Problem auftritt, erhalten wir schnell Hilfe”, sagt Tommy Löfs.

Nasslackierung

Die Österbotten-Region Finnlands ist bekannt für ihre Metallindustrie. Es gibt dort auch mehrere Beschichter für die Auftragsfertigung. Starker Wettbewerb schreckt Löfs nicht ab. „Das ist nur okay. Ohne Mitbewerber würde es keine Weiterentwicklung geben”, gibt Tommy an.

 

Löfs verwendet hauptsächlich TEKNODUR COMBI 3430 Polyurethanlack, um Stahlkonstruktionen zu beschichten. TEKNODUR COMBI 3430 ist ein 2-Komponenten-Polyurethanlack mit geringem Lösemittelgehalt, der sich als Einschichtlack für mehrere unterschiedliche Oberflächen oder als Decklack in Polyurethanlacksystemen eignet. TEKNODUR COMBI 3430 schafft eine gegenüber mechanischer Einwirkung und Witterung extrem beständige Lackschicht.

Lackierung von Schwermaschinen

Löfs lackiert jährlich etwa 100 LKW-Chassis. Für LKW-Chassis verwendet Löfs TEKNODUR 100, einen 2-Komponenten-Polyurethan-Decklack in Vollglanz. TEKNODUR 100 bietet eine witterungsbeständige Oberfläche mit hervorragendem Fließvermögen und ansprechendem Erscheinungsbild sowie höchster Glanz. Und Farbbeständigkeit. Die Lackschicht ist stoß- und kratzfest. Es lassen sich mehrere Beschichtungen ohne Einschränkung auftragen.

Teknos brachte im November 2014 den Vollglanz-Polyurethan-Decklack auf den Markt. Der Lack wurde speziell im Hinblick auf die hohen Qualitätsanforderungen in der Fahrzeugindustrie entwickelt. Löfs war auch aktiv an der Entwicklung des Produktes beteiligt. „Wir schätzen das Kundenfeedback sehr. Die Zusammenarbeit war großartig”, berichtet Jan Åkerlund, technischer Experte von Teknos, zu dessen Kunden Löfs zählt.

Eigener FROSIO Beschichtungsinspektor

Offenheit und Vertrauen sind das Geheimnis der langjährigen Kundenbeziehungen von Löfs. Der Kunde geht immer vor. „Auf lange Sicht ist eine langjährige Kundenbeziehung wertvoller als Kundenbeziehungen, die durch hohen Profit zustande gekommen sind und nur wenige Jahre halten”, schildert Tommy Löfs..

Jacob Löfs und Produktionsleiterin Helen Dahl.

Tommys Bruder, Jacob Löfs, besucht FROSIO Schulungen um später die anspruchsvolle Aubildung im Bereich Korrosionschutz abzulegen und ein offizieller FROSIO-Inspektor zu werden. „Mit unserem eigenen FROSIO Beschichtungsinspektor wollen wir sicherstellen, dass große Offshore-Hersteller Produkte von höchster Qualität fertigen können”, erklärt Tommy.

Fachkräfte sind eine wertvolle Ressource

Löfs beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter. Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource des Unternehmens und das Unternehmen zielt darauf ab, Kompetenzen ständig weiterzuentwickeln. Der junge CEO hat auch keine Angst, langjährige Praktiken zu hinterfragen. „Manchmal erkennen neue Mitarbeiter etwas, das von langjährigen Beschäftigten übersehen wird. Ich ermutige neue Mitarbeiter, ihre Meinungen kundzutun”, beschreibt Tommy Löfs.

Peter Löfs, Jan Åkerlund und Tommy Löfs. 

Larsmo hat den höchsten Anteil schwedischsprachiger Einwohner im Vergleich zu allen anderen Gemeinden auf Finnlands Festland. Mehr als 90 % der Einwohner dieser Gemeinde sprechen Schwedisch als ihre Muttersprache. Obwohl die Mehrheit der Kunden von Löfs heutzutage Finnisch spricht, gibt es einen tatsächlichen Mangel an schwedischsprachigen Lackierern. Tommy ermutigt ausgebildete Industrielackierer – ob schwedisch- oder finnischsprachig –, sich zu bewerben, da es für Lackierer ausreichend Arbeit gibt.

Die Zukunft sieht vielversprechend aus und Löfs ist zuversichtlich.  Wir möchten weiterhin als Familienunternehmen wirken, aber wir werden sehen, was unsere Kinder planen”, verrät Tommy.

Erfahren Sie mehr: www.lofs.fi
Facebook: www.facebook.com/LofsAbOy/

Löfs Ab Oy

  • Gegründet 1989, ansässig in Larsmo, Finnland
  • Automatisierte Strahlreinigung, manuelle Strahlreinigung, Vorbehandlungslinie, zwei Pulverbeschichtungslinien (u.a. geeignet für Großserien und Großobjekte von 6.600 x 1.700 x 2.300 mm), Nasslackierung (geeignet für Großobjekte von 21.000 x 6.000 x 4.700 mm Aufwägung bis 3.000 kg) und Beschichtung von schweren Maschinen.