Ein neues Konzept für Windkrafträder

Wenn gutes Design und guter Lack zusammenarbeiten

Das erfolgreiche Unternehmen Andresen Towers arbeitete eng mit Teknos an der Entwicklung und dem Einsatz seines neuen, schnell härtenden Lackes zusammen.

Haben Sie je gesehen, wie ein Windrad durch das Land befördert wurde? Im Schneckentempo, mit blinkenden Lichtern, großen Tiefladern und Begleitfahrzeugen. Der Transport von Windrädern ist sowohl eine kostspielige als auch eine mühsame Angelegenheit.

Das dänische Unternehmen Andresen Towers hat ein brandneues Konzept für Windkrafttürme entwickelt, das den Transport vereinfacht und es ermöglicht, die hohen Türme überall hin zu befördern – selbst auf den engsten Straßen und durch die kompliziertesten Kreisverkehre. Die neuen Türme sind ein Projekt, bei dem das Teknos-Produkt TEKNODUR COMBI 3560 die hohen Anforderungen, die Andresen Towers an den Oberflächenlack stellt, erfüllt.

Die Idee für das Konzept stammt von einigen Mitarbeitern des Schwesternunternehmens Ib Andresen Industri und man entschloss sich dazu, ein unabhängiges Unternehmen für die Produktion der Türme zu gründen – Andresen Towers.

“Wir wollten etwas machen, was sonst noch keiner vorher gemacht hat. Wir wollten einen Windkraftturm machen, der einfach zu transportieren ist”, erklärt der Qualitätsbeauftragte von Andresen Towers, Peter Sylow Madsen.

Innerhalb kurzer Zeit hatte das Unternehmen ein völlig neues Konzept für Windkrafttürme, die sich einfacher und damit kostengünstiger transportieren lassen, patentiert.

Einfaches Konzept

Das Konzept ist im Grunde ganz einfach: Anstatt den traditionellen geschweißten Konstruktionen für große, sperrige, zylinderförmige Turmelemente, die in voller Länge auf großen Schwerlast-Sattelschleppern transportiert werden müssen, produziert Andresen Towers nun viele verschieden lange, gebogene Stahlsegmente, die kostengünstiger und schneller auf normalen LKW an ihren Bestimmungsort transportiert werden können. Die Stahlsegmente ermöglichen Nabenhöhen von über 100 Metern, da sie direkt vor Ort zu Türmen zusammengeschraubt werden.

Erhöhte Nachfrage übt Druck auf schnellere Produktion aus

Die Idee der einfach zu transportierenden Türme erregte schnell die Aufmerksamkeit der Windenergiebranche. So entstand zum Beispiel schnell eine gute Kooperation mit Siemens Wind Power. Dieses starke Interesse führte innerhalb kürzester Zeit zu einer enormen Nachfrage. Um schneller produzieren zu können, war es essentiell, ein schnell härtendes Lacksystem zu finden.

Wind power“In Spitzenproduktionszeiten haben wir eine Produktion von rund dreieinhalb Türmen pro Woche. Eine derart hohe Produktion wäre mit einem traditionellen Lack schlichtweg unmöglich. Bei Verwendung traditioneller Lacke hätten wir bis zu sieben Tage auf das Aushärten der Stahlsegmente warten müssen, was teuer gewesen wäre, immensen Platz erfordert hätte und mit dem Arbeitsablauf unvereinbar gewesen wäre”, so der Qualitätsbeauftragte Peter Sylow Madsen..

Aus diesem Grund brauchte Andresen Towers einen innovativen Lacklieferanten, der einen schnell härtenden, stabilen Lack liefern konnte – einen Lacklieferanten, der über den Tellerrand schauen konnte und dazu in der Lage war, sich aktiv an der Abstimmung des Lackier- und Aushärteprozesses zu beteiligen, um die Durchlaufzeiten mit den Prozessen in den anderen Produktionseinrichtungen abzustimmen. Hier kam Teknos ins Spiel.

“Was den Lack angeht, war die qualifizierte Kooperation und die technische und praktische Unterstützung von Teknos eine unverzichtbare Hilfe”, sagt Peter Sylow Madsen über die Zusammenarbeit mit Teknos.

Seit Beginn unserer Zusammenarbeit mit Teknos waren wir von der praktischen Herangehensweise, dem theoretischen Wissen, dem hohen Dienstleistungsniveau und der großen Flexibilität begeistert.

Er schaut zu Henrik Hansen, Marketingleiter bei Teknos. Sie erinnern sich beide daran, als die ersten Stahlhüllen mit Teknos-Lack produziert wurden.

“Die ersten drei Tage waren wir rund um die Uhr bis spät in die Nacht hinein hier. Wir wollten das Projekt natürlich dem ganzen Weg begleiten, voll in die die Produktion einbezogen sein und sicherstellen, dass alles genau so war, wie es sein sollte”, sagt Henrik Hansen.

Das waren lange Tage, aber es war sowohl für Teknos als auch für Andresen Towers wichtig, zu sehen, wie die Kooperation praktisch umgesetzt wurde.

Vorteile für die Umwelt

Die schnelle Aushärtezeit war nicht der einzige Vorteil des Teknos-Lacks. Auch die ökologische Bedeutung der Verwendung eines Produktes mit einem derart hohen Trockenmassegehalt war für Andresen Towers wichtig.

“Wir beliefern ein grünes Segment und daher ist der ökologische Vorteil von TEKNODUR COMBI 3560 wichtig”, sagt Peter Sylow Madsen.

„Am wichtigsten war für uns die schnelle Aushärtung und die Tatsache, dass wir nur einen Lackierdurchgang benötigen. Der Lack ermöglicht uns so einen gleichmäßigen und schnellen Produktionsfluss. Das Projekt als Ganzes wäre ohne den Lack ganz anders verlaufen.“

Photos zur Verfügung gestellt von Andresen Towers und Bergkvist Produktion