Wie werden Fahrräder lackiert? Langlebige Beschichtung durch Pulverlacke

Langlebig, vielseitig und umweltfreundlich – die Stärken des Pulverlacks. Teknos, ein Unternehmen für Beschichtungslösungen, stellt jährlich zehn Millionen Kilogramm komplett lösemittelfreie Pulverlacke her. Mit diesen Beschichtungen werden viele bekannte Alltagsgegenstände lackiert.

Waschmaschinen, Mikrowellen, Kühlschränke, Wasserboiler, Elektroheizungen, Fahrräder, Felgen. Viele bekannte Haushaltsgeräte und Gegenstände des Alltags sind pulverbeschichtet.

Wie der Name schon sagt, ist die Pulverbeschichtung ein feines Pulver und hat eher die Konsistenz von Weizenmehl als die von Farbe, die mit einem Pinsel aufgetragen wird. Pulverlack wird üblicherweise bei der Oberflächenbeschichtung verschiedener Metalle eingesetzt. Aber wie wird Pulverbeschichtung tatsächlich aufgetragen?

– Die zu beschichtende Oberfläche wird zuerst mit elektrostatisch geladenem Pulver besprüht und anschließend in einen Ofen bei 160 bis 200 °C gegeben. Das Pulver schmilzt im Ofen und bildet eine feste und glatte Lackoberfläche, erklärt Harry Kouri, Vertriebsleiter bei Teknos.

Teknos produziert jedes Jahr rund zehn Millionen Kilogramm Pulverlacke. Produkte wie Genelec-Lautsprecher und Jopo-Fahrräder werden mit Teknos-Pulverlacken beschichtet. Pulverlacke werden hauptsächlich an Industrieunternehmen und Lackierwerkstätten verkauft, aber seit den letzten Jahren sind sie auch für Verbraucher erhältlich.

Ähnlich wie bei herkömmlichen flüssigen Beschichtungen besteht der Pulverlack aus einem Bindemittel, einem Härter, Pigmenten, Füllstoffen und Additiven, die in einem chemischen Prozess zu einem homogenen Pulver gemahlen werden. Beschichtungsadditive werden entsprechend ihrem Zweck ausgewählt.

– Pulverbeschichtungen mit antimikrobiellen und antibakteriellen Eigenschaften können auf Oberflächen in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Küchen und Kindergärten eingesetzt werden, beschreibt Harry Kouri.

Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit sind zwei wichtige Faktoren

Auch privat interessiert sich Harry Kouri für Pulverlacke und achtet etwas mehr auf verschiedene Oberflächen als der Durchschnittsverbraucher.

– Lackierte Oberflächen zu begutachten ist zugegebenermaßen so etwas wie ein Berufsrisiko für mich. In einem Haushalts- und Eisenwarengeschäft schaue ich beispielsweise zuerst auf den Lack eines Werkzeugs, bevor ich auf dessen funktionale Eigenschaften achte. Pulverbeschichtung ist eine hervorragende Möglichkeit, Verbrauchern Produkte anzubieten, die verschleißfest sind.

Diese Beschichtung ist nicht nur äußerst strapazierfähig, schlagfest und witterungsbeständig, sondern stellt auch eine umweltfreundlichere Option dar.

– Pulverlacke sind komplett lösemittelfrei und enthalten keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die für die menschliche Gesundheit gefährlich sind und die Umwelt schädigen, betont Harry Kouri.

Das Auftragen der Pulverbeschichtung durch elektrostatisches Spritzen ist sehr effizient. Es wird nur eine geringe Menge des Pulvers verschwendet. Darüber hinaus kann jedes Pulver, das sein Ziel verfehlt hat, zur Wiederverwendung gesammelt werden. Pulverbeschichtungsabfälle können zur Energiegewinnung verbrannt werden.

Labor entwickelt derzeit umweltfreundlichere Beschichtungen

Pulverlack wird seit den 1960er Jahren für industrielle Zwecke verwendet. Laut Harry Kouri hat die Verwendung von Pulverbeschichtungen im Laufe der Jahre stetig zugenommen. – Ursprünglich wurden Pulverlacke als eine verschleißfeste, schnelle und kostengünstige Alternative populär, aber heute stehen Umweltaspekte verstärkt im Fokus.

Auch für Harry Kouri sind Umweltaspekte wichtig. Mit großem Interesse beobachtet er, welche neuen und noch umweltfreundlicheren Produkte die Chemiker im Labor von Teknos entwickeln.

Als Ziel einer nachhaltigen Entwicklung möchte Teknos unter anderem die VOC-Konzentration seiner Produkte jährlich um rund 5 % senken.

– Ein weiteres Ziel ist es, den Anteil wasserbasierender Produkte zu erhöhen, insbesondere im Business-to-Consumer-Bereich und im Gewerbetrieb. So sind wir in der Lage, Emissionen von VOCs, also flüchtigen organischen Verbindungen zu verringern, sagt Harry Kouri.

Ursprünglich veröffentlicht für die finnische Kampagne von Kemianteollisuus ry arjenympyrat.fi
#arjenympyrät #osahyvääelämää

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Valentin Dalmer
Business Development Manager Construction
valentin.dalmer[@]teknos.com

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