Antimikrobielle Beschichtungen in öffentlichen Gebäuden verringern die Ausbreitung von Infektionen und sparen Geld

Eine Vielzahl von Infektionskrankheiten wird über Oberflächen in öffentlichen Räumen übertragen. Antimikrobielle Lacke eignen sich ideal für Einrichtungen mit hohen Hygienestandards wie Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und Seniorenheime, um die Keimbesiedlung auf Oberflächen zu verringern. Antimikrobielle Beschichtungen können zum Beispiel auf Türgriffen, Armstützen, Geländern, Armaturen, Lüftungsöffnungen, Möbeln und Wänden aufgetragen werden, die alle als Träger für Keime dienen.

Studien haben gezeigt, dass durch antimikrobielle Oberflächen die Anzahl der Infektionen um bis zu 80 Prozent reduziert werden konnte. Durch die Vermeidung von Infektionskrankheiten lassen sich aber auch unter anderem medizinische Kosten sowie Kosten für Arbeitgeber aufgrund von Personalabwesenheiten einsparen.

Weniger Erkältungen bei Schulkindern

Teknos war dank seiner Kunden bereits an mehreren Projekten mit hohen Hygienestandards beteiligt. Unabhängige Tests haben gezeigt, dass antimikrobielle Oberflächen die Anzahl der Infektionen in einer Krankenhausumgebung verringern können.

Antimikrobielle Beschichtungen wurden auch in Schulen getestet. Dazu wurde ein Klassenzimmer in einer Schule in Südfinnland mit Möbeln von Isku ausgestattet, die man mit antimikrobiellen Lacken von Teknos beschichtete. Die krankheitsbedingten Abwesenheiten im getesteten Klassenzimmer konnten im Vergleich zu einem Klassenzimmer ohne antimikrobielle Möbel um rund 80 Prozent reduziert werden.

Vermeidung von Infektionskrankheiten bringt Einsparungen und ist im Interesse aller

Keime, die sich auf verschiedenen Oberflächen, insbesondere im öffentlichen Raum, ansammeln, breiten sich durch Hautkontakt aus und übertragen Infektionskrankheiten. Erkältungen, Grippen, Noroviren und die meisten Ursachen für Krankenhausinfektionen wie MRSA, ESBL und VRE werden durch Hautkontakt übertragen (Duodecim Terveyskirjasto Health Library, 2019).

Die Verringerung von Infektionskrankheiten bringt der Gesellschaft und den Arbeitgebern in vielerlei Hinsicht erhebliche Einsparungen. Krankheiten zu vermeiden bedeutet weniger Abwesenheiten und weniger Pflegebedürftigkeit.

Unternehmen der HygTech Alliance bieten gemeinsam antimikrobielle Lösungen

Teknos ist Hersteller von antimikrobiellen Beschichtungen und gehört zur HygTech Alliance. Zur Gruppe zählen auch Isku, Anbieter von antimikrobiellen Möbeln und Designer von öffentlichen Räumen, Oras, Hersteller von berührungslosen Sanitärarmaturen, Korpinen, Hersteller von antimikrobiellen Badeinrichtungen, Abloy, Hersteller von antimikrobiellen Baubeschlägen, Lojer Group, Hersteller von medizinischen Möbeln und das neueste Mitglied, Led Tailor Innovation, Hersteller von Photon-Desinfektionsleuchten.

Durch die Zusammenarbeit dieser Unternehmen wird das beste Know-how geboten, um öffentliche Räume hygienischer zu gestalten. Denn alle wichtigen Oberflächen können antimikrobiell beschichtet werden.

Die HygTech Alliance möchte ihren Beitrag zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten leisten und hat mehrere Schulungsveranstaltungen für Designer, Entwickler und Bauunternehmer organisiert, die an Krankenhausprojekten beteiligt sind.

Lackoberfläche verringert aktiv Keimbesiedlung

Die Wirkung von antimikrobiellem Lack beruht auf Silberphosphatglas, das dem Lack hinzugefügt wird. Es ist ein Teil der Zusammensetzung des Lacks. Dieser Bestandteil des Lacks zerstört aktiv das Bakterienwachstum und verhindert die Spaltung der Bakterien. Die antibakterielle Wirkung der Beschichtung hält so lange an, wie der Lack verbleibt, da der antimikrobielle Wirkstoff im Lack enthalten ist. Kratzer und Oberflächenverschleiß beeinträchtigen die antimikrobiellen Eigenschaften des Lacks nicht.

Antimikrobielle Substanzen sind seit Langem bekannt. Die antimikrobielle Funktionalität des Lackadditivs Silberphosphatglas, basierend auf der BioCote® Technologie, wurde gemäß der Norm ISO 22196 getestet. Nach dieser Norm wird die Keimzahl innerhalb von 24 Stunden um 99,99 % reduziert.

Die Zerstörung von Keimen beginnt, sobald sie sich an der Oberfläche festsetzen. Nach einer Stunde sind etwa 50 Prozent der Keimbesiedlung zerstört und in zwei Stunden halbiert sich die Zahl erneut. Nach 24 Stunden sind 99,99 % der Keime zerstört.

Antimikrobielle Lackoberflächen und Reinigung

Die antimikrobielle Wirkung des Lacks wird durch Reinigungsmittel und -methoden in Krankenhäusern nicht vermindert. Dies wurde in Labors mit den gleichen Reinigungs- und Waschmitteln von Kiilto Oy getestet, die in finnischen Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Pulverbeschichtete Oberflächen können gereinigt und desinfiziert werden, ohne dass die antimikrobiellen Eigenschaften beeinträchtigt werden. Antimikrobielle Oberflächen sind rund um die Uhr aktiv, d. h. diese Eigenschaft hält die Oberflächen zwischen den Reinigungsintervallen aktiv sauber. Eine regelmäßige Reinigung ist auf jeden Fall erforderlich. Antimikrobielle Oberflächen müssen immer gereinigt werden, damit auch das Lackadditiv wirksam bleibt. Daher dürfen Oberflächen nicht gewachst oder anderweitig beschichtet werden, da dies verhindern würde, dass das Additiv mit Keimen in Kontakt kommt.

Keine Einschränkung des Farbbereichs durch antimikrobielle Eigenschaft

Antimikrobielle Lacke sehen gut aus und entsprechen den hohen Anforderungen an Qualität und Erscheinungsbild.

Der antimikrobielle TIMANTTI CLEAN ist für alle Beton-, Putz- und Bauplattenoberflächen konzipiert und eignet sich für Wand- und Deckenoberflächen.

Antimikrobielle Pulverlacke sind zum Lackieren von Metallgegenständen geeignet. Der INFRALIT EP/PE 8235 Epoxy-Polyester-Pulverlack kann für Stahl- und Aluminiumoberflächen verwendet werden und ist in den farblichen Ausführungen glänzend (90), seidenglänzend (75) und matt (30) verfügbar. Standardfarben sind Weiß, Schwarz und Silber.

Damit lackierte Metalloberflächen antimikrobiell werden, beschichten Sie diese mit dem hochglänzenden (95) INFRALIT PE 8435-10 Polyester-Pulverklarlack. Pulverklarlacke lassen sich wie herkömmliche Pulverlacke verwenden, entweder direkt auf Metall oder gesprüht auf eine Pulverlackschicht.